So funktioniert die Suche. Begriff eingeben, Eingabetaste drücken oder auf „In allen Datenbanken suchen" klicken — damit werden alle Kacheln auf Ihren Begriff eingestellt. Ein Klick auf eine Kachel öffnet dann direkt die Trefferliste dieser Datenbank in einem neuen Tab; ein zweites Mal suchen müssen Sie dort nicht. Die Kacheln bleiben eingestellt, Sie können also nacheinander mehrere Datenbanken öffnen, ohne den Begriff erneut einzugeben. Ausnahme sind die als „Portal" gekennzeichneten Anbieter — die erlauben technisch keine verlinkbare Trefferadresse.
Treffer direkt auf dieser Seite. Der Knopf „Treffer direkt anzeigen“ fragt die Datenbanken unmittelbar ab, die einen direkten Zugriff auf ihre Inhalte erlauben (derzeit ), und zeigt die Fundstellen zusammengeführt hier auf der Seite — jede mit Angabe der Datenbank, aus der sie stammt. Dubletten werden über die DOI zusammengelegt; erscheint eine Arbeit in mehreren Datenbanken, steht sie einmal in der Liste und trägt mehrere Herkunftszeichen. Die Trefferliste zeigt 25 Treffer je Blatt. Neben Zeitschriftenaufsätzen sind angemeldete Studien, Preprints und Repositorien darunter; der Filter Art trennt sie. Wo es eine legale frei zugängliche Fassung gibt, steht ein Verweis Volltext. Die Liste lässt sich als Word, Excel, RIS oder BibTeX herunterladen und damit in Zotero, EndNote oder Citavi weiterverarbeiten. Die übrigen halten ihre Inhalte für eine solche Abfrage verschlossen; sie bleiben über die Kacheln zu öffnen. Dabei erfährt der jeweilige Anbieter Ihren Suchbegriff — Näheres in den Datenschutzhinweisen.
Vollständigkeit. Auch dieses Portal kann nicht sämtliche Artikel „aller Datenbanken" enthalten — das verhindern Lizenz- und Technikgrenzen. Es bündelt stattdessen die maßgeblichen Suchen, sodass eine Recherche systematisch über alle relevanten Datenbanken laufen kann.
Was Sie hier finden. Die Literatur zum Diabetes selbst: Typ-1- und Typ-2-Diabetes, Praediabetes und Gestationsdiabetes, die Folgeerkrankungen an Auge, Niere, Nerv und Fuss, Antidiabetika und Insulintherapie, Glukosemesstechnik, Insulinpumpen und Closed-Loop-Systeme, Schulung, Disease-Management-Programme und Versorgungsforschung - dazu die Grundlagenforschung, aus der das alles hervorgeht. Gelesen werden rund dreissig diabetologische und allgemeinmedizinische Kernzeitschriften.
Nicht hier, sondern im Schwesterportal adipositas.m-vf.de: Adipositas und Uebergewicht als Krankheitsbild, Gewichtsmanagement, Adipositaschirurgie, Arzneimittel mit dem Gewicht als Endpunkt, das metabolische Syndrom und Programme zur Gewichtsregulierung. Die Abfrage dieses Hubs schliesst diese Gebiete aus - gemessen sank die Ueberschneidung dadurch von 11,0 auf 4,7 Prozent.
Die Ausnahme sind die Inkretine. GLP-1-Rezeptoragonisten und die neueren Doppelagonisten gehoeren fachlich in mehrere Portale und werden deshalb nicht ausgeschlossen, sondern geteilt: Steht ein glykaemischer Endpunkt im Vordergrund, erscheint die Arbeit hier; geht es um Gewichtsreduktion, steht sie im Adipositas-Hub; steht ein kardialer Endpunkt im Vordergrund, im Kardiologie-Hub.
Portal vs. Live-Suche. Von den derzeit eingebundenen Datenbanken unterstützen die Live-Suche; sie sind entsprechend gekennzeichnet. Weitere sind als „Portal" markiert: Angebote wie LIVIVO, das DRKS oder die WHO-Plattform ICTRP erlauben technisch keine verlinkbaren Ergebnisadressen. Der Klick führt dort auf die Startseite — der Suchbegriff ist anschließend von Hand einzugeben.
Suchoperatoren. AND, OR und NOT funktionieren nicht überall gleich — wir haben es einzeln nachgemessen. AND/OR ✓ heißt: geprüft, die Operatoren wirken ( Datenbanken). AND/OR ✗ heißt: geprüft, sie wirken nicht — die Wörter werden einfach mitgesucht (). Ohne Zeichen ist es ungeprüft (): Diese Anbieter liefern eine Bot-Sperre oder eine reine JavaScript-Oberfläche, aus der sich kein belastbares Ergebnis ablesen ließ — das heißt ausdrücklich nicht, dass sie es nicht können. Der Filter „Operatoren" zeigt auf Wunsch nur die geprüft tauglichen.
Deutsch suchen, international finden. Internationale Datenbanken kennen keine deutschen Fachbegriffe — „Nachsorge“ liefert dort nichts. Der Hub übersetzt deshalb Fachbegriffe automatisch: Deutschsprachige Datenbanken behalten Ihren Begriff, internationale bekommen den Ausdruck, unter dem sie tatsächlich indexieren („Frueherkennung“ wird zu mass screening, „Nachsorge“ zu aftercare, „Lebensqualitaet“ zu quality of life.). Die Ergebnisleiste zeigt die verwendete Fassung; der Schalter unter dem Suchfeld stellt es ab.
Hinweis zu Lizenzen. Mit Lizenz markierte Datenbanken (z. B. Web of Science, Scopus, Embase, CINAHL) sind kostenpflichtig — der Zugang läuft meist über Ihre Bibliothek/Institution. Der Link führt zur Startseite bzw. zum institutionellen Login.